GRÜNE stellen sich Zukunftsthemen - Diskussion über Demographie und Kreisfinanzen
Die GRÜNEN im Rheingau-Taunus-Kreis haben sich auf ihrer Kreismitgliederversammlung am 3. Mai in Hünstetten den Zukunftsthemen alternde Geselschaft und Kreisfinanzen gewidmet. "Wir GRÜNE stellen die Zukunftsfragen schon immer etwas früher als andere Parteien", so der Kreisverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Kai Klose. "Unsere engagierte Diskussion zu den Themen demographischer Wandel und Kommunalfinanzen zeigt einmal mehr, dass wir weiterhin der Ideenmotor für nachhaltige Politik sind."
Als Gast konnten die Kreis-GRÜNEN die Bundesvorsitzende der "Grünen Alten", Ingrid Borretty begrüßen. Borretty warb dafür, das gesellschaftliche Altersbild zu hinterfragen und forderte, die positiven Potenziale des Alters stärker zu betonen. Dass sich auch der Rheingau-Taunus-Kreis den Herausforderungen des demographischen Wandels stellen müsse, verdeutlichte Borrettys Hinweis darauf, dass 2050 bereits jeder dritte Bewohner des Kreises 65 Jahre oder älter sein werde. Aus dieser Prognose, so Borretty, ergäben sich auch Konsequenzen für die Kommunalpolitik, da sich beispielsweise die Angebote im Altenbereich vor Ort ändern müssten.
Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kreistag, Ingrid Reichbauer, führte anschließend in eine Diskussion zur finanziellen Situation des Kreises ein. Sie machte deutlich, dass ihre Fraktion in den Haushaltsberatungen Akzente in den Bereichen Energie, Umwelt, Verkehr und Soziales gesetzt und dennoch erhebliche Einsparungen vorgeschlagen habe. Der Großen Koalition im Kreistag sprach Reichbauer echten Sparwillen ab und betonte, dass sich CDU und SPD besonders bei Zukunftsprojekten offensichtlich nicht mehr einigen könnten.
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